Juli-Termin im Repair-Café Tamm

Wieder mal eine gut besuchte Veranstaltung mit einer Vielzahl an Gegenständen, die zu Reparatur gebracht wurden. Von Lockenstab bis Drohne, von Espressomaschine bis Spieluhr und von Marionette bis Nähmaschine war einiges dabei.

Der Nächste, bitte.

Renner waren diesmal Multimediageräte und Haushaltsgegenstände.

Als Raritäten gab es zwei sehr schöne Uhren zu bewundern: Eine Spieluhr und eine Pendeluhr.

Tisch hochklappen und schon spielt die Musik.

Und jedes Mal, ob Abba oder CCR, wenn die Musik durch die Halle schallte, war die Freude groß; denn wieder mal war ein Gerät erfolgreich repariert.

An den Nähtischen wurden unter anderem Kuscheltiere versorgt.
Kundendiensttermin für die Feuerwehr.

 

Der Marionette ging es anfänglich nicht so gut aber …

… nach der „Behandlung“ stand sie bald wieder auf ….

… und winkte fröhlich den Zuschauern zu.

Leckere Kuchen …

… zum Kaffee gab es …

… natürlich auch diesmal.

Und nun geht es in die Sommerpause. Im August bleibt unser Repair-Café geschlossen. Am 11. September haben wir wieder geöffnet und freuen uns auf zahlreiche Gäste.

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Juni-Termin im Repair-Café Tamm

Der Verbraucherzentrale-Bundesverband (vzbv) präsentiert in einer Pressemitteilung vom 06.06.2017 zum Thema „Elektroschrott verhindern – Reparaturen fördern“ die Ergebnisse einer repräsentativen Emnid-Umfrage. Diese ergibt, dass defekte Elektrogeräte sehr oft auf dem Müll landen, obwohl sie repariert werden könnten. Hauptgrund für die Entsorgung sei für 74 Prozent der Verbraucher die zu teure Reparatur.

Pressemitteilung vzbv

Zum Thema Reparaturen weist der vzbv unter „Tipps für Verbraucher“ darauf hin, dass man u.a. Hilfe zur Selbsthilfe in Repair Cafés einholen kann. Dieser Hinweis ist sehr wichtig und wird hoffentlich immer häufiger gefolgt. Denn aus den Emnid-Berichtsgrafiken ist zu entnehmen, dass in lediglich 1 % der Fälle ein Repair-Café für die Durchführung der Reparatur verantwortliche war. Es gibt also noch viel Luft nach oben. Repair-Cafés könnten wesentlich mehr zur Müllvermeidung beitragen.

Und nun zum Juni-Termin. Wir sind diesmal regelrecht überrannt worden. Vielleicht lag es auch daran, dass die Lokal-Presse über den Termin berichtet hatte. Der Andrang hat dazu geführt, dass es teilweise zu etwas längeren Wartezeiten gekommen ist. In einigen wenigen Fällen haben sich unsere Gäste dazu entschieden, zu gehen und zum nächsten Termin wiederzukommen. Positiv ist, dass alle, die bis zum Schluss dageblieben sind, auch die Gelegenheit bekommen haben, mit einem Reparateur zu sprechen. Einerseits freuen wir uns auf das große Interesse, andererseits bedauern wir es natürlich, dass es zu Wartezeiten kommt. Die meiste Wartezeit konnte mit Kaffee und Kuchen überbrückt werden (bis leider irgendwann mal auch der Kuchen ausging …).

Auch diesmal haben unsere Gäste zahlreiche Gegenstände zur Reparatur mitgebracht: Puppe, Fahrrad, Rasenmäher, diverse Haushalts- und Küchengeräte und Näharbeiten. Renner waren diesmal Multimediageräte.

Noch zum Thema Wiederverwertung: Dieses Gerät wurde von einem Reparateur aus dem Müll gerettet und funktioniert einwandfrei.

Ein Mini-Labor wurde aufgebaut

Auch Schmuckstücke werden repariert.

Beim Leimen zweier Stühle mussten auch die Sitzflächen neu bearbeitet werden. Hier entstand eine enge Kooperation zwischen den Bereichen Holzarbeiten und Nähtische.

Alles im Griff

Aufmerksame Leser werden sich sicherlich an das Bild der schönen Schatulle aus dem Mai-Beitrag erinnern. Auf einer Seite musste das Scharnier ersetzt werden. Wie man auf dem Bild sehen kann, ist diese Arbeit nun abgeschlossen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Wie man mit dem aus einem Aluminium-Block herausgeschnittenen Material das Ersatz-Scharnier herzaubern kann und was eine Aluminium-Gabel damit zu tun hat, sehen Sie in der folgenden Diashow.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Leckere hausgemachte Kuchen durften natürlich auch diesmal nicht fehlen.

Wir freuen uns schon auf den Juli-Termin, der ist am 10.07.2017.

Diese Woche gibt es gleich drei Termine in Stuttgart

Das Repair Café in Stuttgart lädt diese Woche gleich an drei Tagen ein. Es findet ab dem 18. bis 20.5.2017 im Einkaufszentrum Gerber statt. Am Donnerstag und Freitag ist von 17 bis 20 Uhr und am Samstag von 11-16 Uhr geöffnet.

Viel Spass dort!

Hier geht es zur offiziellen Bekanntmachung:

http://mailchi.mp/4d69b8253844/neues-vom-repair-caf-stuttgart?e=9723616ff4

 

Mai-Termin im Repair-Café Tamm

Rauf und runter, auf und zu. Und das seit 100 Jahren. Das Patent wurde am 20. März 1917 in den USA eingetragen und er ist seither ein Dauerrenner: Die Rede ist vom Reißverschluss.

United States Patent Office Patent US1219881 Separable fastener https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c9/001_Sundback_zipper_1917_patent.jpg

Ganz neu war der Reißverschluss (Zip oder Zipper auf English) damals nicht. Einige Tüftler hatten schon früher an der Idee gearbeitet, daraus wurde aber kein marktreifes Produkt. Erst die in 1917 patentierte Variante des schwedischen Ingenieurs Gideon Sundback funktionierte in der heutigen Form.

In seinem Buch „Zipper – An Exploration in Novelty“ beschreibt der Autor Robert Friedel die Entstehung und Etablierung dieser Erfindung. Nach der Etablierung und der Verbreitung war der Reißverschluss nicht nur Gebrauchsgegenstand sondern auch Verzierung und erreichte sogar in Kunst und Kultur Relevanz. Als Beispiel sei das vom Pop-Artist Andy Warhol gestaltete Rolling Stones Album-Cover genannt.

Eigentlich ein Wunder der Technik ist der Zipper heute aber zum Alltagsgegenstand geworden, auf den wir nur dann aufmerksam werden, wenn er mal nicht funktioniert …

„Des gibt sich wieder beim Bügla“ soll ein Schneider gesagt haben, als er gemerkt hat, dass er den „Hosalada henda“ eingenäht hatte.

… und so kommt es dazu, dass an den Nähtischen der Repair-Cafés mitunter Reißverschlüsse ausgetauscht werden müssen.

Und nun zum Mai-Termin: Auch diesmal sind unsere Gäste zahlreich erschienen und brachten sehr unterschiedliche Gegenstände zur Reparatur.

Dabei waren Haushaltsgeräte wie Staubsauger, Tesa-Rollenhalter, ein Pflanzenrolli, Nähmaschinen, eine Bohrmaschine, Regenschirme, Rasiergerät, Smartphone, Ladegerät, Gartensteckdose, ein Fahrrad und ein Rasenmäher.

Der Rasenmäher lief nicht mehr.

Lag es etwa daran, dass er mit Mäusenestern und Nüssen vollgestopft war?

Küchengeräte waren wie immer gut vertreten: Bratpfanne, Eisportionierzange, Handrührgeräte, eine Kaffeemaschine und eine Brotschneidemaschine.

Ein schönes Ladegerät eigener Herstellung

Auch eine „Schatztruhe“ wurde zur Reparatur gebracht

Wie kriegt man nun das Rad runter?

Kleidungsstücke und ein Reißverschluss an einer Tasche konnten repariert werden.

Multimediageräte haben wiederum nicht gefehlt. Dabei waren ein CD-Player, Verstärker, Radios, eine Videokamera und ein Bildschirm.

Natürlich durfte auch diesmal …

… eine Auswahl an leckeren Kuchen …

… nicht fehlen.

Wir freuen uns schon auf den Juni-Termin, der ist am 12.06.2017.

April-Termin im Repair-Café Tamm

Ein Jahr Repair-Café in Tamm!

Vor Beginn des Cafés fand eine kleine interne Jubiläumsfeier statt; Hannes Marschall bedankte sich im Namen aller Aktiven bei Heide und Rainer Doster für das Aufbauen des Repair-Cafés in Tamm mit einer Fotodokumentation, Wein und Blumen.

Bürgermeister Martin Bernhard hat unser Jubiläumscafé besucht und dabei einen ausführlichen Rundgang gemacht mit vielen Gesprächen mit Aktiven und Gästen.

In seiner Ansprache lobte Herr Bernhard die Repair-Café-Aktivitäten und bedankte sich beim Café-Team. Bei Frau Lutz-Zanker, Sekretärin des Bürgermeisters, bedankte sich Rainer Doster mit einem Blumenstrauß für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Organisation des Repair-Cafés im ersten Jahr seines Bestehens.

Auch unser bisher einziger Sponsor, die Kreissparkasse Ludwigsburg, war in der Person von Herrn Eichhorn vertreten.

Auch diesmal sind wir von dem großen Andrang  fast überrollt worden. Wie üblich waren Küchen- und Haushaltsgeräte (Küchenmaschine, Taschenlampe, Mikrowelle, Teppichkehrer, Batteriegerät, Stehlampe, Nähmaschine, Staubsauger, Kaffeemaschine, Fotoapparat, Regenschirm, Toaster, Turmventilator) sowie Multimediageräte (Monitore, CD-Player, Doppelkassetten-Receiver, Kassettenradio, Videorekorder, Radiorecorder, Radiowecker) gut vertreten. Dazu kamen ein Fahrrad und ein Casio-Orgel. Auch Schreinerarbeiten (Leimen und Reparatur eines Holzspielzeugs) wurden durchgeführt.

Hightech (Monitor) von Holz gestützt – ein verstellbarer Monitorfuß.

Die Idee sollte man fast patentieren.

Sieht aus wie der Bug eines Ami-Schlittens aus den sechziger Jahren – ein buntes Radio.

4-4-2, 4-3-3, 3-4-3 oder 4-2-3-1? Nein, 7-20-1 gegen 12-19-1

Und eine schöne Nähmaschine

Eine Dampflok und ein Schienenbus wurden repariert und können nun auf der heimischen Anlage wieder ihre Runden drehen.

Natürlich durften auch diesmal leckere hausgemachte Kuchen nicht fehlen.

Wie man sieht, war die Erdbeer-Quark-Torte …

… ein wahres Wunder der Konditoreikunst.

Als alles aufgeräumt war, konnte Rainer Doster in seinem festlich geschmückten Auto heimfahren.

Presseberichte:

Bericht aus Tamm-Aktuell

Bericht aus den Ludwigsburger Wochenblatt